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Newsletter der Stadt Donauwörth vom 2.10.20
Foto: Günther Gierak

Freibadsanierung: Eingangsbereich und Zeitplan im Stadtrat

Der Stadtrat hat sich gestern in öffentlicher Sitzung mit der dritten Phase der Freibadsanierung, dem Eingangsbereich, und mit dem Zeitplan beschäftigt. Kernfrage war dabei, ob die Neugestaltung des Eingangsbereiches einschließlich Bistro unmittelbar jetzt in die bauliche Umsetzung gehen soll oder erst im kommenden Herbst.
Der mehrheitliche Beschluss des Stadtrates nach intensiver Diskussion: Der Baustart für den Eingangsbereich wird nach Abschluss der Badesaison 2021 erfolgen. Damit sollen alle Kräfte auf die derzeit laufende Erneuerung des Nichtschwimmer-Bereichs und Springerbeckens und die barrierefreie Weggestaltung konzentriert werden. Denn für all diese Arbeiten wird als Fertigstellungstermin nach Stand jetzt der 30. Juni genannt. Die 2021 dadurch verkürzte Freibadsaison soll durch paralleles Arbeiten an einer weiteren Baustelle im Eingangsbereich nicht zusätzlich gefährdet werden.
Wie Eingang und Kiosk dann ab Herbst 2021 gestaltet werden, hat der Stadtrat gestern ebenfalls festgelegt: Unter anderem mit einem modernen Kassensystem, großzügigeren Kabinen, einer Holzfassade im Außenbereich und vor allem einem vergrößerten Bistro. In diesem sollen Gäste durch einen neuen Zugang von außerhalb des Freibads auch nach Badeschluss abends den Blick vom Schellenberg über die Stadt genießen können – ebenso wie kulinarische Spezialtäten und Sonderaktionen.

Foto: A. Feist

Haushaltssperre aufgehoben

Oberbürgermeister Sorré hat die Haushaltssperre für die Stadt Donauwörth aufgehoben. Sie war Mitte Mai von ihm verhängt worden, um die sich bereits bei Verabschiedung des Haushaltes 2020 abzeichnenden Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgfältiger abschätzen zu können: „Zum damaligen Zeitpunkt konnten keine gesicherten Aussagen darüber getroffen werden, wie stark sich die Pandemie auf den städtischen Haushalt auswirkt. Klar war und ist: Die finanziellen Folgen für die Wirtschaft und damit auch für alle Kommunen sind enorm. Wir können diese Folgen für Donauwörth aber inzwischen besser abschätzen und die Haushaltssperre deswegen wieder aufheben“, so der OB.
Die Auswirkungen für die kommenden Jahre werden in den jeweiligen Haushaltsberatungen berücksichtigt. Für das Jahr 2021 legt der Stadtrat bereits bei seiner Klausur Mitte Oktober wichtige Weichenstellungen fest. OB Sorré: „Welches Großprojekt geht wann an den Start, abgestimmt auf die jeweilige Haushaltslage – dies sind die Ziele, die sich Rat und Verwaltung für die Stadtratsklausur und die darauffolgenden Haushaltsberatungen gesteckt haben.“


Corona-Helfer melden bei "Donauwörth sagt DANKE!"

Viele von uns haben in den vergangenen Corona-Monaten auf unterschiedlichste Weise Hilfe und Unterstützung erfahren. Beispielsweise durch Einkaufs- oder Fahrdienste, bei wertvoller spontaner Betreuung der Kinder und Schüler und vielem mehr. Wenn Sie solche Helfer kennen, können Sie diese bei der Aktion „Donauwörth sagt Danke!“ benennen! Die Stadt bedankt sich im November bei den ihr gemeldeten Personen mit einem exklusiven Konzert der Donauwörther Stadtkapelle und mit einem Angebot an Führungen und Aktionen. Dies als ein Zeichen zwischendurch, inmitten der Pandemie, die uns noch weiter begleiten wird.
Zu allen Infos und zur Anmeldung von Helfern geht es hier. Ein Interview mit Oberbürgermeister Jürgen Sorré zur Aktion finden Sie unten in der Rubrik „Und außerdem…“


47. Donauwörther Kulturtage starten!

Es hat auch dieses Jahr geklappt: Die 47. Donauwörther Kulturtage starten und die Resonanz war enorm! Die Veranstaltungen sind bis auf wenige Restkarten nahezu ausverkauft. Das Kulturbüro freut sich, dass morgen mit dem festlichen Eröffnungskonzert im Zeughaus trotz aller Einschränkungen ein kleines Stück Normalität in das Kulturleben der Stadt zurückkehrt!


Trinkwasser im Versorgungsbereich  Hochbehälter Parkstadt

Haushalte in diesem Versorgungsbereich müssen das Trinkwasser derzeit nach wie vor abkochen: Seit Anfang der Woche wird die Chlorung aufgebaut, die erforderliche Konzentration ist jedoch noch nicht erreicht. Sobald die Chlorung greift und auf das Abkochen verzichtet werden kann, werden die Stadtwerke informieren. Fragen und Antworten zur Situation, einen Überblick über die betroffenen Gebiete und Ansprechpartner finden Sie hier.

Und außerdem...

… läuft gerade die Aktion „Donauwörth sagt Danke“. Oberbürgermeister Jürgen Sorré berichtet über die Idee und das Anliegen, auf diesem Wege vielen Corona-Helferinnen und –Helfern für die Stadt und auch persönlich „Danke“ zu sagen.

Um was geht es bei der Aktion „Donauwörth sagt DANKE!“?
Es geht darum, dass wir als Stadt ein Zeichen setzen wollen: Dafür, dass die viele Hilfe, die in den vergangenen Corona-Monaten bei der Bewältigung der Krise im persönlichen Alltag, in der Nachbarschaft, bei uns geleistet wurde, gesehen und geschätzt wird. Vieles davon ist ehrenamtlich geschehen. Und wir alle sind dankbar dafür. Als Stadt sprechen wir das mit der Aktion deutlich aus: Wir machen unseren Dank sichtbar und verbinden das mit der Einladung zu einem exklusiven Konzert und mit Führungen und Aktionen, aus denen Helfer auswählen können. Dies als ein Zeichen zwischendurch – denn wir alle stecken ja noch mitten in der Bewältigung der Pandemie. 

Wie kam es zu der Idee?
In einer der regelmäßigen Besprechungsrunden aller Kulturbereiche der Stadtverwaltung kam das Gespräch auf das vielfältige Engagement, das jeder in der Runde bei uns erlebt hat, hört oder immer noch wahrnimmt. Daraus entstand die Idee, eine Aktion der Stadt eigens zur Würdigung dieses Engagements zu planen und umzusetzen. Da ist also wirklich etwas Neues entstanden: Es ist ein Dank von Donauwörth für Donauwörther und all diejenigen, die in der Pandemie zum Gelingen des guten Miteinanders in unserer Stadt beitragen. 

Was waren die Knackpunkte dabei?
Zum einen natürlich ist eine solche Aktion ein Stück weit auch ein Experiment und nicht in vollem Umfang „kalkulierbar“: Wir wissen nicht, wie viele Helferinnen und Helfer uns in den kommenden Wochen bis Ende Oktober gemeldet werden und ob wir unserer Angebot an z.B. Führungen dann vielleicht noch einmal aufstocken müssen. Das haben wir also im Blick. Besonders wertvoll aber war im Planungsstadium die Idee, dass nicht die Stadt die Personen benennt, sondern dass es wirklich als Aktion von Bürgern für Bürger geplant ist. Denn die Menschen vor Ort wissen am besten, wer wo geholfen hat - besser als wir es aus dem Rathaus heraus könnten.  

Wo haben Sie selbst ein solches Hilfs-Engagement wahrgenommen?
Beispielsweise bei den Initiativen, die sich selbst organisiert haben, oft spontan und mit dem Fokus auf einen raschen, unkomplizierten Start, wie zum Beispiel bei der Coronahilfe Donauwörth. Aber auch unsere City Initiative hat sich durch den Lieferdienst und die Unterstützung der Geschäftswelt vor Ort eingebracht und dabei auf die Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern zählen können. Ich bin mir aber sicher, dass es neben diesen beiden öffentlich wirksamen Beispielen viele weitere gibt, die im Verborgenen gewirkt haben. Bei allen stand der der Wunsch im Vordergrund, zügig zu helfen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Bevorstehende Veranstaltungen

Autorenlesung auf der Freilichtbühne 8.10.2020
Herbstlicher Kunsthandwerker-Markt 11.10.2020
Volksmusikabend der Kulturtage 18.10.2020

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Pressestelle der Stadt Donauwörth
Rathausgasse 1 86609 Donauwörth

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E-Mail pressestelle@donauwoerth.de


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