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Newsletter der Stadt Donauwörth vom 25.10.2019
Bild: M. Mack

Aus den Gremien: Sicherheitskonzept für Naherholungsgebiet Riedlingen wird erstellt

Der Haupt- und Finanzausschuss hat gestern beschlossen, für das Naherholungsgebiet am Riedlinger Baggersee ein Sicherheitskonzept erstellen zu lassen und eine darauf spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei damit beauftragt. Hintergrund des Beschlusses ist die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu den Verkehrssicherungspflichten an Badeseen. Dementsprechend hat der Bayerische Städtetag alle seine Mitgliedskommunen informiert: Werden an oder in einem unentgeltlich nutzbaren, frei zugänglichen öffentlichen Badeplatz Anlagen wie zum Beispiel Stege oder Badeinseln bereitgestellt, muss für diese Anlagen selbst ein verkehrssicherer Zustand hergestellt werden (Statik, Wassertiefe, Warnung vor Kopfsprüngen etc.). Kommunen benötigen für den Betrieb solcher Einrichtungen ein belastbares Sicherheitskonzept. Eine Pflichtverletzung kann bereits vorliegen, wenn keine Überlegungen zur Gefahrabwehr angestellt wurden.
Die Stadt Donauwörth betreibt im Naherholungsgebiet Riedlingen zwei Badeseen mit unterschiedlich gestalteten Anlagen wie Stegen und Badeinseln. Da diese Seen frei und öffentlich zugänglich sind, trägt die Stadt Donauwörth hier die Verkehrssicherungspflicht. Auf Grundlage des BGH-Urteils sowie Rundschreiben des Bayerischen Städtetags ist ein Sicherheitskonzept erforderlich, um den Badebetrieb im Naherholungsgebiet Riedlingen aufrecht zu erhalten. Das Sicherheitskonzept bedarf gemäß Bayerischem Städtetag regelmäßig der anwaltlichen Begleitung und besteht aus den Elementen Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikobewältigung und Risikotransfer. Es kann Maßnahmen zur Optimierung der Gefahrenquellen an Stegen und der Badeinsel enthalten. Es kann jedoch auch Forderungen einer Beaufsichtigung der Badegäste oder den (vollständigen) Rückbau der vorhandenen Stege und der Badeinsel beinhalten.
Gerade vor dem Hintergrund der Schließung des Freibades in der kommenden Sommersaison 2020, aufgrund der umfangreichen Neugestaltung des Nichtschwimmer- und Springerbeckens, sollen die Riedlinger Baggerseen eine möglichst attraktive Alternative für die Bürgerinnen und Bürger darstellen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat deswegen gestern mit seinem Beschluss zur Erstellung eines Sicherheitskonzeptes zügig die Weichen dafür gestellt, dass Konformität mit der neuen Rechtslage geschaffen wird, die bayernweit zahlreiche Kommunen in gleicher Weise betrifft und zum Handeln zwingt. Zudem regte das Gremium an, rechtzeitig mehr Parkmöglichkeiten am Naherholungsgebiet zu schaffen. Bereits fest steht, dass sich der Arbeitskreis ÖPNV mit dem Thema Bus-Anbindung beschäftigen wird.

Quelle:Stadt Donauwörth

Gestartet: Öffentliche Sitzungsprotokolle auf der Homepage online

Das Einstellen der öffentlichen Sitzungsprotokolle auf der Homepage der Stadt ist gestartet: Den Beginn machte das Protokoll der öffentlichen Bau-, Planungs- und Umweltausschuss-Sitzung vom 23.9.19, die Protokolle der weiteren, darauffolgenden öffentlichen Sitzungen des Stadtrats und seiner Gremien werden folgen. Das Einstellen ins Bürgerinformationssystem kann dabei unmittelbar nach der jeweiligen Genehmigung durch das gleiche Gremium erfolgen. Dies geschieht unter einem dafür in jeder Sitzung angelegten eigenen Tagesordnungspunkt. Zu finden sind die Protokolle auf der Homepage der Stadt Donauwörth im Bürgerinformationssystem: Am übersichtlichsten in der „Kalender“-Ansicht, beim jeweiligen Ausschuss-Termin unter „NÖ“ für „Niederschrift öffentlich“. Wie gehabt ist auch die jeweilige Tagesordnung unter „BM“ für „Bekanntmachung“ dort eingestellt. Zum Bürgerinformationssystem geht es hier. Dort finden Sie auch Informationen über die Mitglieder des Stadtrates und ihre Funktionen. Mit dem erweiterten Bürgerinformationssystem bietet die Stadt Donauwörth ein deutliches Mehr an Bürgerservice und Transparenz in Bezug auf stadtpolitische Entscheidungsprozesse.

Quelle: Ulrich Reitschuster

Schäfstall: Hebauf Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus gefeiert

Es war die erste Feier dort, wo noch viele folgen sollen: Anfang des Monats lud Schäfstall zum Hebauf des neuen Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhauses.
Im Rohbau des Gebäudes, dessen Bauarbeiten seit dem Frühjahr laufen, feierten Schäfstaller Bürgerinnen und Bürger, Oberbürgermeister Armin Neudert, Vertreter des Stadtrates sowie Vertreter der Baufirmen, dass der erste Abschnitt geschafft ist: „Das Dach ist drauf, die Fenster sind drin“, so der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Schäfstall, Ulrich Reitschuster, in seiner Begrüßung, „die Elektriker und Helfer waren die letzten Tage noch fleißig dabei, alle Leerrohre hier im Saal in der Wand verschwinden zu lassen und gleich alles zu verputzen, so dass wir heute Platz haben hier im Saal zu feiern“.
Ebenso wie Reitschuster dankte Oberbürgermeister Armin Neudert vor Ort insbesondere allen freiwilligen Mitwirkenden und unterstrich, dass es sich hier um ein Gemeinschaftsprojekt handelt: Stadt und Dorfgemeinschaft bauen zusammen, unter einem Dach entstehen ein neues Feuerwehr- und ein Dorfgemeinschaftshaus.
Die Gesamtkosten des Baus am nördlichen Rand des neuen Schäfstaller Baugebietes belaufen sich auf rund 1,25 Millionen Euro. Vom Amt für Ländliche Entwicklung fließen 125.000 €, seitens der Regierung von Schwaben 55.000 Euro Fördergelder. Zudem beteiligen sich die Schäfstaller selbst: Viele freiwillige Helfer packen mit an und unterstützen die verschiedenen Gewerke durch Eigenleistung. Außerdem beteiligt sich die Vereinsgemeinschaft finanziell. Die Gründung des Schäfstaller Vereins vor sechs Jahren erfolgt damals genau für diesen Zweck: Ein Dorfgemeinschaftshaus ins Leben zu rufen und einen Treffpunkt für bürgerliche Veranstaltungen im Ort zu schaffen. Hierfür schlossen sich die Schäfstaller Vereine damals zusammen, wie Reitschuster ausführte.
Die Gäste beim Hebauf konnten die künftigen Räumlichkeiten bei einem Rundgang besichtigen. Und bei der Feier wurde dann auch noch eine alte Wette eingelöst: Hans Reitschuster, vorheriger Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schäfstall, stiftete zum Hebauf 100 Liter Freibier.

Quelle: Stadt Donauwörth

Donauwörther Online-Schaufenster geht bald an den Start

Im Internet erst nach Produkten suchen und sie dann vor Ort in den Geschäften kaufen – auch so kann modernes Einkaufen aussehen. Beste Unterstützung dafür wird bald das „Online-Schaufenster“ auf der Homepage der Stadt bieten, im Bereich der CID. Die Mitarbeiterinnen vom CID-Team im Donauwörther Rathaus verleihen der neuen Plattform in diesen Tagen den letzten Schliff - an den Start geht sie dann am 11. November. Und darum geht´s: Im Online-Schaufenster werden alle Einzelhändler, Gastronomie- und Handwerksbetriebe in der Donauwörther Innenstadt dargestellt, damit Benutzer online recherchieren können, was sie wo in Donauwörth einkaufen können. Und dabei es geht um sehr viel mehr, als um eine reine Standort-Auflistung: Wird ein bestimmter Artikel gesucht, vom Milchkännchen bis zur besonderen Schokoladensorte? Oder soll nach örtlichen Einkaufsmöglichkeiten bestimmter Marken gesucht werden? All das ist im Donauwörther Online-Schaufenster möglich, ob nach einzelnen Rubriken sortiert oder natürlich auch per Schlagwort-Suche. Christiane Kickum, Geschäftsführende Vorsitzende der CID: „Dann sehe ich als Kunde: Ich bekomme die Wolford-Markenlinie zum Beispiel bei hautnah, im Haus der Wäsche oder beim Woha und ich kann dann nach Donauwörth fahren und muss nicht in die nächst größere Stadt“. Begonnen wurde die Arbeit am Online-Schaufenster vergangenes Jahr, unter Projekt-Leitung von Oliver Sporr. Zunächst kam die Entscheidung für die optische Gestaltung und dafür, in Kategorien zu arbeiten. Die Technik wurde anschließend programmiert, einschließlich Kartenübersicht, Suchfunktion und dazugehöriger Tags. Dann hatte das Stadtmarketing-Team gut 400 Betriebe und deren Kontaktmöglichkeiten in die Maske einzugeben. Besonders arbeitsintensiv war dabei die Zuordnung zu den einzelnen Kategorien, berichtet Kickum, doch die Arbeit hat sich gelohnt: „Uns geht´s um die online Sichtbarkeit. Wir wollen, dass man jeden Betrieb, den es in der Donauwörther Innenstadt gibt, findet, auch wenn er keine eigene Webseite hat, deswegen übernehmen wir die Funktion. Denn was im Netz nicht gefunden wird, das gibt´s für den User auch nicht.“ Das Donauwörther Online-Schaufenster soll also Donauwörth als Einkaufsstadt attraktiv darstellen und zugleich den Standort abheben von anderen Städten, die eine solche Plattform noch nicht haben, erklärt die Geschäftsführende CID-Vorsitzende: „Wenn ich zwischen Nördlingen und Donauwörth wohne und ich suche ein bestimmtes Produkt, dann finde ich es online bei uns auf alle Fälle!“

Bevorstehende Veranstaltungen

Star Wars Reads Day in der Stadtbibliothek 8.11.2019
  Bilderbuchlesung "Lepold & Amadeus" 16.11.2019
  Jubiläumskonzert Werner-Egk-Musikschule 23.11.2019

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