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Newsletter der Stadt Donauwörth vom 15.10.2019
Foto: M. Mack

Aus den Gremien: Hauptausschuss beschäftigte sich mit Veranstaltungshallen

Mit alternativen Veranstaltungshallen für die Übergangszeit während der Neuausrichtung des Tanzhauses beschäftigte sich gestern der Haupt- und Finanzausschuss. Drei Anträge dazu waren auf der Tagesordnung: Sie regten an, Räumlichkeiten im Mannschaftsspeisesaal mit Unteroffiziersheim der ehemaligen Kaserne, in der früheren Tennishalle im Weichselwörth und in der ehemaligen Lagerhalle in der Nordheimer Rosenstraße auf ihre Eignung als Veranstaltungshalle zu untersuchen. Da jedoch bei der gestrigen Beratung deutlich wurde, dass für die beiden erstgenannten Orte jeweils eine zeitaufwändige Bebauungsplanänderung notwendig wäre, wurden die Anträge dazu von den Antragstellern zurückgezogen.
Über eine Nutzung der Halle in der Rosenstraße in Nordheim wird der Ausschuss erneut beraten, dann verbunden mit einem Ortstermin. Parallel dazu wird die übergangsweise Nutzung der Neudegger Sporthalle für einige Veranstaltungen weiter verfolgt, so wie es im Ferienausschuss am 8. August beschlossen worden war.
Konsens im Hauptausschuss gestern war jedoch, die Kräfte zügig auf die Errichtung einer neuen und dauerhaften Veranstaltungshalle für Sport, Kultur, Bildung und gesellschaftliche Anlässe zu konzentrieren. Dazu wird der Haupt- und Finanzausschuss laut seinem gestern gefassten Beschluss geeignete Grundstücke eruieren. Als Termin für diese Beratungen hat Oberbürgermeister Neudert gestern die Hauptausschusssitzung am 14. November festgelegt. Denn kurz zuvor, am 7. November, wird im Stadtrat die Machbarkeitsstudie zum Tanzhaus öffentlich vorgestellt werden. Diese umfasst auf Beschluss des Stadtrates auch einen Veranstaltungsaal und soll mit Grundlage für die Entscheidung über Abriss oder Sanierung sein.
Für das Jahr 2020 sind alternative Veranstaltungsorte wie schon in diesem Jahr gefunden und festgelegt. Im Tanzhaus können dabei mit Ausnahmegenehmigung im ersten Quartal des kommenden Jahres vier Faschingsveranstaltungen der IFD, das Seniorenkonzert und der Ostereiermarkt stattfinden.

Foto: A. Feist

Transparenz & Service: Sitzungsprotokolle künftig online

Das online-Bürgerinformationssystem auf der Homepage der Stadt Donauwörth wird deutlich ausgeweitet: Künftig werden dort die Protokolle der öffentlichen Sitzungen des Stadtrats und seiner Ausschüsse für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar sein. Themen und Beschlüsse der Gremiensitzungen können so auch nach den Sitzungen mitverfolgt werden. Die Einstellung der Protokolle, die natürlich auch die jeweiligen Beschlüsse enthalten, kann jeweils nach der Genehmigung des Protokolls durch den in der Regel darauffolgenden, gleichen Ausschuss erfolgen. Auch diese Genehmigung erfolgt öffentlich, unter einem künftig dafür in jeder Sitzung angelegten Tagesordnungspunkt.
Los geht´s kommende Woche, mit dem Protokoll des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses vom 23.9.19, im Bürgerinformationssystem auf der Homepage der Stadt hier.
Alle notwendigen Umstellungen, unter anderem im Hinblick auf den Datenschutz und die technischen Voraussetzungen, sind mit Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses erfolgt.
Mit dem erweiterten Bürgerinformationssystem bietet die Stadt Donauwörth ein deutliches Mehr an Bürgerservice und Transparenz in Bezug auf die stadtpolitischen Entscheidungsprozesse.

Foto: S. Birzele

Führung durch das Areal des künftigen Alfred-Delp-Quartiers

Die Stadt Donauwörth bietet am Samstag, dem 26. Oktober, um 10 Uhr allen Interessierten eine Besichtigung des Konversionsareals der ehemaligen Alfred-Delp-Kaserne mit Informationen zur städtebaulichen Planung des neuen Stadtquartiers an. Treffpunkt ist am südlichen Eingangstor. Festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung wird empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Und noch ein Hinweis zum Thema Alfred-Delp-Quartier und Parkstadt: Zum Tag der Städtebauförderung in der Parkstadt, der am 11. Mai stattfand, hat das Bundesinnenministerium ein Video in Auftrag gegeben. Wer es sich ansehen möchte: Auf der Homepage der Stadt, in der Bildergalerie, unter "Video des Bundesministeriums des Inneren" hier.

Foto: A. Feist

Neues Juze: OB und Geschäftsführer der Stiftung St. Johannes beim Ortstermin

Am Samstag öffnet das neue Juze Donauwörth seine Pforten – damit dafür alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, haben sich die Mitglieder der IGJD e.V. richtig ins Zeug gelegt: Als Oberbürgermeister Armin Neudert und der Geschäftsführer der Stiftung St. Johannes, Robert Freiberger, Anfang des Monats zum Besuch vor Ort vorbei schauten, wurde gerade der Tresen gemauert, die Musikanlage war eben installiert und mit Sitzen aus Paletten wurde ein Nebenraum gestaltet .
Die neuen Räume des Juze befinden sich im Donauforum der Stiftung St. Johannes in der Zirgesheimer Straße 15. Als sich im Zuge der Sanierung und völligen Neugestaltung des dortigen Gebäudekomplexes durch die Stiftung St. Johannes die Möglichkeit auftat, das Juze dort mit unterzubringen, hatte der Donauwörther Stadtrat beschlossen, die insgesamt gut 240 Quadratmeter Fläche dafür von der Stiftung anzumieten. Und dies mit einer langfristigen Perspektive, bei der die Stadt nicht nur die Monatsmiete übernimmt, sondern auch die Erstausstattung unterstützt, unter anderem mit Anschaffung der Küchenmöbel.
Schon jetzt zeigt sich: Das wird ein Juze, das Raum für die vielen Ideen bietet, die sich die Aktiven rund um ihren Vorsitzenden Sebastian Heckl vorstellen können. Ob Konzerte, Filmabende, kleinere Veranstaltungen oder große Feste - Kerngedanke dabei ist, dass sich das Angebot an alle Donauwörther Jugendlichen richtet und keinesfalls nur an Mitglieder des Vereins. OB Armin Neudert: „Das neue Juze war dem Stadtrat ein wichtiges Anliegen. Mich freut es, dass eine langfristige Lösung geschaffen wurde, für alle Donauwörther Jugendlichen, die hier jetzt tolle Räume für ihre Veranstaltungen haben“.
Dafür, dass das Projekt gelungen ist, habe auch das gute Miteinander aller Beteiligten gesorgt - das hob IGJD-Vorsitzender Sebastian Heckl  beim Ortstermin heraus.
Und für behindertengerechte Toiletten und  einen barrierefreien Zugang per Treppenlift sorgte die Stiftung St. Johannes, Geschäftsführer Robert Freiberger: „Das ist für uns natürlich selbstverständlich, entspricht aber auch dem Gedanken des ganzen Donauforums: Wir wollen ein Miteinander aller Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, und wir schaffen auch hier im Zuge des Juzes Voraussetzungen für echte Inklusion“.

Bevorstehende Veranstaltungen

Weinfest im Bürgerspital 30.10.2019
Bibliotheksfest und Eröffung der "Literarischen Woche" 21.10.2019
Kunst- und Lichternacht mit Finale Donauwörther Fashion Star 9.11.2019


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